Mobiles Arbeiten sowie Homeoffice-, Remote- und Hybrid-Modelle sind seit der Corona-Pandemie in vielen Branchen zum Standard geworden. Sie bringen sowohl den Arbeitgebern als auch den Arbeitnehmern zahlreiche Vorteile und sparen Zeit und Ressourcen. Um auch zuhause gleichermaßen produktiv oder sogar noch produktiver zu arbeiten, sollte man ein paar Aspekte beachten.
Die richtige Hard- und Software
Damit man auch zu Hause gut arbeiten kann, sind gute und zuverlässige Hard- und Software essentiell. Wenn die Technik veraltet ist und der Laptop ständig abstürzt, wird ein normaler Arbeitstag schnell frustrierend und anstrengend.
Um stets produktiv sein zu können, braucht man einen leistungsfähigen Laptop oder PC. Das Gerät sollte mindestens 8 Gigabyte RAM haben, eine SSD-Festplatte und einen möglichst aktuellen Prozessor beinhalten. So laufen alle Anwendungen flüssig, auch bei Videokonferenzen oder der parallelen Nutzung verschiedener Programme.
Beim Thema Software kann es sein, dass der Arbeitgeber gewisse Vorgaben stellt. Viele Unternehmen setzen auf bewährte und zuverlässige Betriebssysteme wie Windows 10. Dieses verfügt beispielsweise über Funktionen wie die VPN-Unterstützung, Remotedesktop-Zugriffe und hochwertige Sicherheitsfeatures. Andere beliebte Systeme sind macOS von Apple, Linux und Android.
Thema Sicherheit – So sind die Daten geschützt
Gerade wenn man von zu Hause arbeitet, spielt IT-Sicherheit eine zentrale Rolle, die nicht unterschätzt werden sollte. Wer sich beispielsweise für die Arbeit mit Firmennetzwerken verbindet oder Kundendaten verarbeitet, muss unbedingt auf ein gutes Sicherheitsfundament achten. Beispielsweise darf das Netzwerk, in dem man eingeloggt ist, nicht frei zugänglich sein, um möglichst keine Angriffsfläche für Cyber-Kriminalität zu bieten. Zusätzlich müssen alle Passwörter sicher sein und sollten keinesfalls aus einfachen Wörtern oder Geburtsdaten bestehen.
Um stets geschützt zu sein und Sicherheit fürs Unternehmen zu generieren, auch im Homeoffice, sollten Arbeitgeber darauf achten, dass ihre Mitarbeiter regelmäßig geschult werden. Die Schulungen beinhalten am besten Sicherheitshinweise sowie praktische Anwendungsübungen zu Phishing-Mails, Datenschutz und der generellen Arbeit am PC.
Praktische Tools für mehr Produktivität
Manchen Menschen fällt es schwer, sich im Homeoffice zu konzentrieren und auch zu Hause effektiv zu arbeiten. Um das zu erleichtern, gibt es einige Tools, die bei der Planung, Organisation und Arbeitsmotivation helfen.
Um stets einen Überblick über die To-dos zu haben, helfen Programme wie Microsoft To Do, Sticky Notes oder Notepad. Das Abhaken der To-dos kann die Motivation steigern, den Arbeitstag gut hinter sich zu bringen und alle Aufgaben zu erledigen. Ergänzend dazu bieten Kalenderfunktionen wie der Outlook-Kalender eine sinnvolle Basis, um Meetings zu planen, Deadlines festzulegen und Pausen effektiv zu timen. So kann dem Arbeitstag daheim eine feste Struktur verliehen werden und man lässt sich weniger leicht ablenken.
Wem es besonders schwerfällt, bei der Sache zu bleiben, könnte zusätzlich mit Focus To-Do arbeiten. Dieses Programm kombiniert das Pomodoro-Zeitmanagement-Prinzip mit einer To-do-Liste und hilft vielen Arbeitnehmern am Ball zu bleiben. Auf diese Weise kann man konzentriert in 25-minütigen Blöcken arbeiten und wird nicht so schnell abgelenkt.

